

Man kann nicht ber Volterra
sprechen, ohne den Alabaster zu erwhnen, ein Kunsthandwerk, das sich bis auf die Etrusker
zurckverfolgen lsst,
mit noblen Traditionen, die man in jedem Winkel Volterras fhlt.
Der Alabaster von Volterra besteht aus einem Sulfat des
Kalziumhydrats, wird in der Umgebung der Stadt abgebaut und
wurde von den Etruskern in grossem Ausmass zur Herstellung ihrer
Aschenurnen verwendet.
Viele davon sind im Museum Guarnacci ausgestellt und fallen
unter anderem durch die feine Ausarbeitung der Basreliefs auf.
Das Handwerk erfuhr Ende des 18. Jh. einen Aufschwung, mit der
Herstellung von Gegenstnden von hohem knstlerischem Niveau und
einem weltweiten Verkauf durch das Engagement der Alabaster-Reisenden.
Die Verarbeitung dieses warmen und durchscheinenden Steines
wurde ber Jahrtausende von Vater zum Sohn weitervererbt und ist
auch heute noch eine der wichtigsten Ausdrcke des italienischen
Kunsthandwerks.

Der Besucher kann in den
Ausstellungen und den charakteristischen Werksttten, in denen
der weisse Staub stndig in der Luft liegt und sich auf alles
absetzt, im historischen Zentrum Volterras, kleine und grosse
Meisterwerke finden, die jedem Geschmack entsprechen.
